• Interviews,  Songwriting

    Songwriting, Überforderung, Hoffnung und neue Wege – ein Interview mit Hannes Wittmer

    Vor Kurzem gab es hier auf dem Blog einen Beitrag zur neuen EP „Das Ende der Geschichte“ vom Songwriter Hannes Wittmer. Danach habe ich über Videochat ein kurzes Interview mit ihm geführt. Darin ging es um seine Art Songs zu schreiben, das Recorden im Campingbus, seine kritische Sicht auf unsere gesellschaftlichen Strukturen und vieles mehr. Lest selbst! Ich bin wie immer gespannt auf euer Feedback! Hallo Hannes! Schön, dass du Zeit gefunden hast.Als Erstes interessiere ich mich natürlich für dein Songwriting. Wie sieht das bei dir aus? Wie entstehen deine Songs? Ich bin da echt wahnsinnig unstrukturiert. Ich nehme mir keine festen Zeiten fürs Texte schreiben, das funktioniert für mich…

  • Mein Songwriting

    #03 – Mein Song „In den Kisten“

    Für die letzte Woche habe ich mir mit ein paar Mitstreitern zusammen vorgenommen, jeden Tag mindestens 15 Minuten ins Songwriting zu investieren. Für mich war es das erste Mal, dass ich mir feste Zeiten für meine kreative Arbeit eingeplant habe. Meine Erfahrungen mit diesem Format (und vielleicht auch die meiner Mitstreiter) werde ich im nächsten Blogbeitrag noch mit euch teilen. Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Könnt ihr eure Kreativität planen? Lasst es mich gerne über die Kommentare hier im Blog, oder bei Facebook wissen. Heute soll es erstmal um den Song gehen, der in dieser Woche bei mir entstanden ist. Inspiriert wurde ich dabei von Vorkommnissen in meinem Freundeskreis. Es…

  • Poetry Slam Special

    Poetry vertont! – „Elf Jahre“

    Heute gibt es hier auf dem Blog den zweiten Teil eines Poetry Slam Specials. In diesem hört ihr meinen Song „Elf Jahre“, der eine Vertonung des Slamtextes „Elf Jahre, sieben Monate, fünf Wochen und drei Tage“ von der Berliner Poetin Jule Keller ist. Mit ihr habe ich mich im ersten Teil dieses Specials unterhalten. Das könnt ihr hier nachlesen! Bevor ihr euch den Song im Endergebnis anhört, könnt ihr hier nachlesen, wie Jule und ich den Text jeweils interpretieren. Jules eigene Interpretation Worum geht’s in dem Text „Elf Jahre, sieben Monate, fünf Wochen und drei Tage“? In diesem Text geht es um einen Jungen namens Tim, der eben genau in…

  • Interviews,  Poetry Slam Special

    Interview mit der Slam-Poetin Jule Keller

    Im ersten Teil dieses zweiteiligen Poetry Slam-Specials rede ich mit der Slam-Poetin Jule Keller aus Berlin über die Faszination Poetry Slam, ihre Verbindung zur Musik und den Unterschied zwischen Song- und Slamtexten. Jule habe ich durch einen Aufruf bei Facebook kennengelernt. Sie hat mir einen ihrer vielen, wirklich tollen, Texte zur Verfügung gestellt, damit ich ihn für den zweiten Teil dieser Serie vertonen kann. Das Ergebnis hört ihr dann voraussichtlich am 24.08. hier auf dem Blog! Bis dahin schaut euch mal ein paar Videos von Jule auf YouTube an (z.B. das untenstehende). Es lohnt sich! Hallo Jule, schön dass du Zeit gefunden hast mit mir zu quatschen. Vielleicht kannst du…

  • Review,  Songwriting

    Review: „Das Ende der Geschichte“ von Hannes Wittmer

    Heute geht’s um die neue EP „Das Ende der Geschichte“ von Hannes Wittmer (früher: Spaceman Spiff). Ein Songwriter, der auf meinem Blog auf keinen Fall unerwähnt bleiben darf. Ich plane schon seit längerem einen Beitrag zu einem seiner Songs, von denen viele auf jeden Fall in die Kategorie „Hätte ich selbst gerne geschrieben“ fallen. Hannes macht sich extrem viele (kritische) Gedanken zu unserer heutigen Gesellschaft, woraus wunderschön melancholische und tiefgründige Songs entstehen. Auch sich selbst und seine Rolle in dieser Gesellschaft reflektiert er in seinen Texten. Eigentlich wollte ich euch an dieser Stelle einen meiner Lieblingssongs von ihm vorstellen. Doch wie der Zufall so will, veröffentlichte er nun relativ kurzfristig…

  • Auf der Bühne,  Interviews

    Was man als Straßenmusiker wissen muss

    Ein Interview mit dem langjährigen Straßenmusiker Steevo Vor einigen Wochen habe ich mir Gedanken um die passendsten Veranstaltungsformate für Singer-Songwriter gemacht. Das kannst du gerne hier nochmal nachlesen. Unter anderem wurde dort auch die Straßenmusik als „Bühne“ für die eigenen Songs diskutiert. Da ich selbst aber über wenig Erfahrung auf der Straße verfüge, habe ich Steevo aufgespürt und kontaktiert. Er macht seit Jahren den Sommer über sehr regelmäßig Straßenmusik und teilt in diesem Interview seine Erfahrungen mit mir und euch. Vielleicht bekommt ja der ein oder andere dadurch Lust, es auch nochmal zu probieren. Teilt mir gerne eure Erfahrungen, Anekdoten oder Meinungen zu diesem Beitrag und der Straßenmusik hier im…

  • Songwriting

    Wie schreibt man gute Liebeslieder? – Teil 2 (Ergänzung)

    Vor ein paar Wochen habe ich hier auf dem Blog ein paar Gedanken zum Thema „Liebeslieder“ veröffentlicht. Das könnt ihr gerne nochmal hier nachlesen! Ich freue mich sehr, dass dieser Beitrag bei Facebook auf große Resonanz gestoßen ist. Ich möchte deshalb einige Ergänzungen, die von euch vorgenommen wurden, hier gesammelt posten. Zu Beginn ist mir nochmal wichtig zu sagen, dass ich mit meinem Beitrag kein „Rezept für den nächsten Radiohit“ geben wollte. Das wurde leider von einigen missverstanden (ich gebe zu, der Titel deutet auf sowas hin). Ich hoffe, dass beim genaueren Lesen aufgefallen ist, dass ich mich nur bemüht habe ein paar Gedanken zum Thema aufzuschreiben. Gedanken, die ich…

  • Gastbeitrag

    Songwriting in progress: Hirschgespinnst – „Song (noch) ohne Titel“

    Heute lest ihr hier auf dem Blog den ersten Gastbeitrag. Netterweise hat mir Celestino alias „Hirschgespinnst“ ein paar Songzeilen und seine Gedanken dazu geschickt. An diesem Song arbeitet er zur Zeit, weshalb er auch noch keinen Titel hat. Wir freuen uns auf eure Kommentare und Meinungen zum Song. Außerdem seid ihr herzlich eingeladen, es Celestino nachzumachen und selbst auf diesem Blog eure Songwriting-Ergebnisse oder Zwischenstände zu teilen. Der Untertöne-Blog soll schließlich genau für sowas eine Plattform sein. Der Refrain Mit Hinblick auf die momentane „große“ Krise und die daraus entstehenden kleinen, sehr individuellen Krisen, fing ich an über meine Lebenskrisen nachzudenken. Ich stellte fest, dass alle vergangenen Krisen nicht wirklich…

  • Auf der Bühne

    #01 – Welche Live-Formate passen am besten zu Singer-Songwritern?

    Als ich das erste Mal, mit einer befreundeten Sängerin zusammen, ein paar Lieder bühnenreif fertig hatte, konnten wir es kaum abwarten, sie auf einer Bühne zu spielen. Uns war dabei erstmal völlig egal auf welcher. Natürlich kannten wir auch noch kaum Veranstalter. Deshalb spielten wir zu Beginn wirklich überall und sagten jedes Angebot zu. Nach einiger Zeit wurde uns dann aber bewusst, dass einige Formate für unsere Musik überhaupt nicht geeignet sind. Selbstgeschriebene Songs mit relativ tiefgründigen Texten fanden auf Vereinsfesten oder in vollen Kneipen wenig Anklang. Darüber hinaus waren wir mit Akustikgitarre und Gesang auch einfach zu leise für derartige Veranstaltungen. Wir haben uns nicht wohl gefühlt, weil das…

  • Mein Songwriting

    #02 – Mein Song „Bei dir“ – Teil 2

    Vor einigen Wochen, als der Corona-Lockdown mich so richtig aus dem alltäglichen Leben gerissen hatte, habe ich die erste Strophe und den Refrain zu meinem Song „Bei dir“ geschrieben. In diesem Song geht es um den sicheren Halt bei einer geliebten Person, der gerade in schwierigen und unsicheren Zeiten sehr guttut. Meine Gedanken und Zeilen dazu könnt ihr hier nochmal nachlesen. Die zweite Strophe Ich habe den Song einige Wochen liegen gelassen und mich jetzt nochmal neu dran gesetzt. Dabei habe ich unter anderem entschieden, den Song ganz klassisch aufzubauen. Ich habe also noch eine zweite Strophe und eine kleine Bridge dazu getextet. Ich finde dieser Aufbau passt einfach am…