Songwriting

Wie schreibt man gute Liebeslieder? – Teil 2 (Ergänzung)

Vor ein paar Wochen habe ich hier auf dem Blog ein paar Gedanken zum Thema „Liebeslieder“ veröffentlicht. Das könnt ihr gerne nochmal hier nachlesen!

Ich freue mich sehr, dass dieser Beitrag bei Facebook auf große Resonanz gestoßen ist. Ich möchte deshalb einige Ergänzungen, die von euch vorgenommen wurden, hier gesammelt posten.

Zu Beginn ist mir nochmal wichtig zu sagen, dass ich mit meinem Beitrag kein „Rezept für den nächsten Radiohit“ geben wollte. Das wurde leider von einigen missverstanden (ich gebe zu, der Titel deutet auf sowas hin). Ich hoffe, dass beim genaueren Lesen aufgefallen ist, dass ich mich nur bemüht habe ein paar Gedanken zum Thema aufzuschreiben. Gedanken, die ich mir beim nächsten Liebeslied machen möchte und die aus einigen Liebesliedern entstanden sind, die ich persönlich gerne mag.


Eure Lieblingslieder


Viele haben unter dem Beitrag Liebeslieder gepostet, die sie gut finden oder selbst geschrieben haben. Diese möchte ich hier gerne mit euch teilen.



Eure Kommentare


Viele von euch haben meinen Beitrag auch kommentiert. Diese Meinungen will ich natürlich auch nicht unter den Tisch fallen lassen!


„Mir fiele dann aber noch der Punkt „Denk es auch mal zuende“ ein, also lass das gemeinsame Altwerden zu, um so zu neuen Bildern zu kommen.
Auch, wenn es nicht deutschsprachig ist, was bei Bildern egal ist, möchte ich dafür Leonard Cohens „Dance me to the end of love“ erwähnen, das einen wundervoll sehnsüchtigen Blick bis zum Ende des Lebens zeichnet.“


„Ich glaube da gibt es kein Handbuch oder Rezept dafür . Wie mit vielen Dingen im Leben … Entweder es kommt oder eben auch nicht . Ich habe genau ein Liebeslied in meinem Leben geschrieben. Habe das immer versucht zu vermeiden.“


“ Wenn das Gefühl beim Hörer rüber kommt, hat man wahrscheinlich auch handwerklich einiges richtig gemacht.“


„Ich glaube bei Liebesliedern gibt es zwei Kategorien.
Die einen, die halt einfach „Liebeslieder“ sind und die, die irgendwem wirklich was bedeuten.
Und wenn das Lied auch nur EINER einzigen Person was bedeutet, hat es seine Existenzberechtigung und gehört damit zur zweiten Kategorie.“


„Wenn der Verstand einsetzt obwohl es um Liebeslieder geht, dann ist das Herz blockiert…Aber während man schreibt und singt, kann es das Herz heilen und öffnen. Es geht nicht darum wie viele andere, denn DEINES, welches aus dem HERZEN kommt, wird DAS EINE Besondere sein, nur VON DIR. Schreibe Erlebtes, was Dich bewegt und dann bewegst Du auch was, schreibst Du irgendwas nach, oder lässt es Dir vorplappern…stirbt es irgendwann…und es wird eines von vielen! Hauptsache Album voll und Geld fließt…“



Meine Ergänzung

Mir ist im Nachgang des Beitrags noch das Lied „Kein Liebeslied“ von Kraftklub eingefallen. Ich finde der Sänger beschreibt darin sehr schön seine Unbeholfenheit, die ich auch so gut kenne. Er ringt nach Worten, die seine Liebe beschreiben und gleichzeitig keine austauschbaren Phrasen sind:

„So sitz ich hier
Mit Stift und Papier, alleine.
Nichts funktioniert,
was ich schreibe ist scheiße.
Banaler, austauschbarer Müll.
Morrissey hat schon all das gesagt was ich sagen will.

Und er redet Denglisch und kennt dich nicht mal.
Und ist 52 Jahre, schlussendlich egal,
Weil, eigentlich,
Auch wenn es peinlich ist,
Wollte ich nur ein Liebeslied schreiben
für dich!“





Ich freu mich, wenn wir uns zu diesem Thema weiter austauschen. Also nur her mit eurer Meinung oder eurem Lieblings-Liebeslied!

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